17 Freeride-Ski im Test

Skitest: Die fettesten Freeride-Ski 2015/2016

Foto: Rossignol

Wer einmal eine First-Line in ein frisches Schneefeld gezogen hat, den lässt der Traum vom schwerelosen Gleiten im glitzernden Pulver nicht mehr los. Wer einmal mit einem fetten Freerider durchs Gelände gejagt ist, will nichts anderes mehr unter der Bindung haben. Die 17 von uns getesteten Freeride-Modelle beweisen, wieso. Vergleichbare Produkte im Test

Pistenski zu testen, ist eigentlich die einfachste Sache der Welt. Dazu braucht man nur einen geeigneten Hang, eine Pistenraupe, Schneekanonen und die richtigen Temperaturen – und schon steht optimalen Testbedingungen nichts mehr im Wege. Doch so ein Freeride-Test ist da eine ganz andere Hausnummer. Es ist ein stetiges Warten auf die perfekten Bedingungen und immer auch eine Suche nach der optimalen Test-Location. Daher zog die planetSNOW-Testcrew zwischen Anfang März und Ende April von Spot zu Spot, um die 17 breiten Freeride-Latten bei möglichst vergleichbaren Bedingungen zu testen. Denn so unterschiedlich die Testmodelle und Philosophien der Hersteller hinsichtlich der Freerider auch sein mögen – die Bedingungen sollten für alle möglichst gleich sein, um ein vernünftiges Ergebnis zu bekommen.

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Deutliche Unterschiede im Testfeld

Und die Unterschiede der 17 Ski sind alleine schon beim Anblick der Testmodelle augenscheinlich. Die Mittenbreite reicht von vergleichsweise konsumigen 100 Millimeter unter der Bindung bis hin zu fetten 120 Millimetern. 2 Zentimeter Unterschied, die je nach Schneeunterlage Welten ausmachen können. Und auch wenn man sich die Radien der Testkandidaten anschaut, reichen diese von agilen 17 Metern bis hin zu 30 Meter. In Kombination mit unterschiedlichen Shapes und Aufbauten kristallisieren sich schnell Skimodelle für verschiedenste Einsatzbereiche heraus.

Die Besten im Test

Am meisten überzeugt haben die planet-SNOW-Tester 5 Kandidaten, bei denen für jede Art von Freerider etwas dabei ist. Ausgezeichnet mit dem begehrten planetSNOW-Tipp wurden der angenehm spielerische und fehlerverzeihende K2 Pinnacle 105, der ebenso breitbandige wie variable Line Supernatural 108 und der sehr agile und mit wenig Krafteinsatz zu fahrende Völkl 100Eight. Deutlich sportlicher angesiedelt und kompromissloser sind, der sehr laufruhige und präzise zu steuernde Kästle BMX105 HP und der ebenso sportliche wie breitbandige Scott Punisher 110.